Fußball
Roy Präger Roy Präger
 Steckbrief
 Fußballkarriere
    Kindheit
    Internat
    Stahl, Fortuna
    VfL und HSV
    Rückkehr VfL
 Die Wende
 Bildergalerie
 Surf-Tipps
Presse Presse
 Pressespiegel
 Pressematerial
Fußball-Tipps & Tricks Fußball-Tipps & Tricks
 Fußballschule
Fan-Lounge Fan-Lounge
 Fan-Chat
 Mailingliste
 Kontakte
Start Start
 Home-Seite
 Flash-Intro
Roy Präger - Die offizielle Website Roy Präger - intern
ROY PRÄGERFUSSBALLKARRIERE
Teil 3: Meine Karriere von gestern bis heute
Bei Stahl Brandenburg und Fortuna Köln

Jubel beim Aufstieg in die 2. Bundesliga (Roy v.r.) Spannend: Als Juniorenspieler bestritten wir immer die Vorspiele vor den Oberligapartien. Zum Schluss waren manchmal schon verhältnismäßig viele Zuschauer (2000 etwa) im Stadion, das war echt klasse! Mit 18 bin ich dann in die Männermannschaft von Stahl Brandenburg gekommen. Fast wäre ich zu Bergmann Borsig Berlin gewechselt, wo damals unter anderem "Paule" Beinlich (Hertha BSC) und Matze Breitkreuz (Hansa Rostock) spielten, das hat aber nicht geklappt. Ich blieb also in Brandenburg, was letztlich absolut richtig war. Nach der Wende stiegen wir sogar in die zweite Bundesliga auf. In der Relegation setzten wir uns gegen Union und BFC Dynamo Berlin sowie gegen den 1.FC Magdeburg durch. Ich weiß noch ganz genau, wie ich beim 2:1 gegen Union mein erstes Pflichtspieltor erzielte: Es war ein Abstauber in typischer Gerd-Müller-Manier.

In der zweiten Liga habe ich enorm viel gelernt. Mit Stahl haben wir bis zur Halbserie eine gute Rolle gespielt, stiegen dann aber doch ab. In 32 Spielen habe ich drei Tore erzielt. Das ist auch Gerd Roggensack nicht entgangen, der damals Trainer bei Fortuna Köln war. Er hatte mir am Rande des Spiels gegen sein Team seine Telefonnummer gegeben und mich aufgefordert: "Ruf' an, wenn Du mal einen Verein suchst!"

Roy im Spiel gegen Fortuna Köln Zuerst habe ich mich nicht getraut, dann aber hat meine damalige Freundin und jetzige Frau Jacqueline mir energisch zu verstehen gegeben: "Du rufst da jetzt an!" Ich also ans Telefon und gleich drei Tage später nach Köln zu Vertragsverhandlungen mit dem Präsidenten Jean Löring. Jacqueline und ich hatten uns geschworen: Wir unterschreiben nichts! Löring aber hat uns zugelabert ohne Ende - und wir haben unterschrieben. Erst waren wir stolz wie Oscar, am nächsten Tag aber kam das große Erwachen und das große Heulen. Wir beide sollten aus Brandenburg weg? Nach Köln, in diese große Stadt, und das ganz allein? Man darf nie vergessen: Das war kurz nach der Wende, und wir waren als "Ossis" völlig unerfahren. Zum Glück kam Jacqueline mit mir. Ohne sie wäre es noch härter geworden, von zu Hause wegzugehen.

Die Zeit in Köln war insgesamt aber toll, auch wenn die letzten sechs Monate vertane Zeit waren. Damals hatte ich ein wenig Ärger mit meinem Trainer Hannes Linßen, zum größten Teil lag dies an mir und meiner Sturheit. Heute würde ich sagen, dass er einer der besten Trainer war, unter denen ich in meiner Laufbahn gearbeitet habe. Obendrein war ich verletzt und spielte somit nicht mehr.

Weiterlesen Weiter zum nächsten Teil

Copyright © 2000-2004 Weber eBusiness Services GmbH - Impressum