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Roy Präger - Die offizielle Website Roy Präger - intern
ROY PRÄGERFUSSBALLKARRIERE
Teil 1: Meine Karriere von gestern bis heute
In einer Sandkuhle fing alles an

In dieser Sandkuhle fing alles an An meine Kinder- und Jugendzeit erinnere ich mich gern, das war echt schön. Mit sieben Jahren habe ich angefangen Fußball zu spielen. Okay, das sah am Anfang ganz schön lustig aus, weil der Ball fast so groß war wie ich, schon damals war ich nicht der Größte. Aber das machte nichts. Ich immer dem Ball hinterher, meist in einer Sandkuhle, die in der Nähe des Hauses meiner Eltern war. Mein Vater Wolfgang hatte extra Tore für mich und meine Kumpel gebaut, und wir hatten sogar Netze, weil mein "alter Herr" als Trainer über gute Kontakte verfügte. Das war wichtig in der ehemaligen DDR. Problematisch war es nur mit Bällen. Ging der eine, den wir hatten, kaputt, haben wir alles unternommen, damit er wieder spielfähig wird. Das Leder wurde x-mal genäht, meist von unseren Muttis. Und wenn die Blase kaputt war, haben wir sie sofort geflickt. Schließlich wollten wir sofort weiter kicken. Nach einiger Zeit war der Ball aber nicht mehr ganz rund wegen der ganzen Flickschusterei. Mann, ist der geeiert!

Bei der SG Kummersdorf/Fernneuendorf habe ich mit 7 angefangen, im Verein zu spielen. Ich komme aus Fernneuendorf, das liegt in Brandenburg, etwa 50 Kilometer südlich von Berlin. Mein Vater war mein erster Trainer. Mensch, war ich stolz, als wir gleich im ersten Jahr Kreismeister wurden. Zur Belohnung gab's Brause für jeden.

Roy (v.r.) bei der Spartakiade Im Knabenalter von 10 bin ich zur BSG Motor Sperenberg gewechselt. Wer nicht aus der früheren DDR kommt, wird vielleicht lachen über diesen Namen: Motor. Aber viele Vereine trugen die Bezeichnung ihrer Betriebssportgemeinschaft im Namen: Aktivist Schwarze Pumpe fällt mir ein oder Lok Leipzig oder Motor Suhl. Nach Sperenberg bin ich immer mit dem Fahrrad gefahren: zweieinhalb Kilometer hin und zweieinhalb Kilometer zurück . Das Training dort muss etwas gebracht haben; als ich 13 war, schlug meine große Stunde. Bei der Kreisspartakiade empfahl ich mich durch gute Leistungen für die Bezirksspartakiade. Dort wurden sogar Talentspäher auf mich aufmerksam. Erst sollte ich nach Magdeburg auf die Sportschule, dann aber doch nicht, weil ich zu klein und schmächtig war. Schließlich wurde es die Sportschule von Stahl Brandenburg.

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