Nachdem ein Essen mit mir als Hauptpreis beim Gewinnspiel bereits beim ersten Mal so begehrt war, gab es im Sommer 2001 nochmals ein Essen zu gewinnen. Hier der Bericht der Gewinnerin(nen):
Das Essen mit dem Souberwot
Alles begann damit, dass ich von meinem Computer mit einem freundlichen "Willkommen, Sie haben Post!" begrüßt wurde. Denn was ich dort zu lesen bekam, haute mich echt vom Hocker und veranlasste Tina, die in der Küche Zeitung las, zu einer gekonnten Rutschpartie über die Fliesen zum Computer. In einer Mail stand, dass ich den ersten Preis im Gewinnspiel auf Roys Homepage gewonnen hatte. Ich konnte es kaum glauben, ich hatte wirklich ein Essen mit dem "Souberwot" gewonnen. Tina und ich beschlossen, sofort zum HSV-Training zu fahren, um zu prüfen, ob Souberwot schon von seinem "Glück" wusste. Doch es gab da noch ein Problem für mich. Denn der Preis war nur für mich und eine weitere Begleitperson dotiert. Wenn man jedoch zwei beste und (fußball-)verrückte Freundinnen hat, fällt die Wahl schwer. Zum Glück hat mir Souberwot jene Qual, eine Entscheidung zu treffen, genommen, als er mir bei der Schilderung meines Problems sofort ins Wort fiel und sagte "Du kannst sie auch beide mitbringen!" Jetzt war also alles geritzt und wir konnten Anja von der freudigen Nachricht erzählen.
Fort an begannen die Planungen für dieses Event, denn Roy hatte uns die Wahl des Restaurants und des Termins freigestellt. Schnell stand für uns Drei fest, dass wir mit dem Souberwot zum Chinesen wollten, da wir es als äußerst komisch vorstellen konnten, Roys Fähigkeiten im Essen mit Stäbchen zu testen. Doch bis zum Essen sollte es noch etwas dauern, da Souberwot erst mal für zwei Wochen zur Reha nach Donaustauf werschwand. Und ich durfte an den weiteren Planungen auch nicht mehr teilnehmen. Anja und Tina hatten nämlich beschlossen, mich zu überraschen, und legten das Essen auf meinen Geburtstag. Mit verbundenen Augen entführten sie mich von zu Hause (wo ich eigentlich eine kleine Party geplant hatte) und brachten mich zum Restaurant. Dort mussten wir noch etwas auf Souberwot warten. Doch dann kam er endlich und hielt mir einen großen Blumenstrauß unter die Nase.
Über das Essen selbst gibt es nicht ganz so viel zu berichten. Was Roy gegessen hat, hab ich vergessen. Ich glaub es war die Nummer 64, doch als es auf den Tisch kam, haben Anja, Tina und ich uns gefragt, ob es vielleicht noch lebt... Die Stäbchen hat er dann auch ziemlich schnell wieder weggelegt, aus Angst vielleicht doch verhungern zu müssen. Den Satz, den Roy an diesem Abend am häufigsten gesagt hat, war "Ihr seid doch krank!" Wobei man sagen muss, dass es nicht oft zu Wort kam, da wir ihn die ganze Zeit mit Storys aus unserem ziemlich verrückten Leben zugetextet haben. Doch er konnte sich ziemlich gut an unser (niedriges) Niveau anpassen und bei unseren Späßen mithalten. Auch wenn die Meisten einige Erklärung benötigten, sowohl von unserer Seite als auch von seiner (Gunnar...). Ich glaube, ich habe noch nie bei einem Essen so gelacht.
Nach über zwei Stunden hatte Roy dann genug von uns und unseren verrückten Geschichten und machte sich vom Acker. Wir blieben noch etwas und ließen bei einer Flasche Sekt den Abend noch mal Revue passieren. Der häufigste Satz, den wir dabei sagten, war "Das haben wir ihm nicht wirklich erzählt?!" Wir waren uns plötzlich bewusst, dass wir uns vor ihm blamiert haben mussten. Doch einige Tage später beim Training versicherte er uns, dass ihm der Abend wirklich gefallen habe und dass er nicht Gunnar auf uns ist...