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Roy Präger - Die offizielle Website Roy Präger - Presse
PRESSESPIEGELAKTUELL
19.04.04 / Wolfsburger Allgemeine Zeitung
Präger verspricht Bundesliga-Tore! 

VfL: Umjubeltes Comeback des Routiniers…

Jahrelang war Roy Präger eine erfrischende Bereicherung der Fußball-Bundesliga gewesen, dann schien sein sang- und klangloser Abschied besiegelt. Doch Erik Gerets, neuer Trainer des VfL-Wolfsburg, verschaffte ihm gegen Freiburg ein umjubeltes Comeback. Was den alten und neuen Publikumsliebling nach Monaten des Leidens endlich wieder glücklich machte - und selbstbewusst. Präger: "Ich werde noch ein paar Bundesliga-Tore schießen - keine Frage!"

Solch kecken Äußerungen hatte man lange nicht mehr von ihm gehört. Wie auch? Zwei Bundesliga-Kurzeinsätze (zusammen 16 Minuten) hatte Wolfsburgs größter Aufstiegsheld von 1997in dieser Saison nur gehabt, am 1. November letztmals zum Profi-Aufgebot gezählt. Dann hatte ihn Gerets-Vorgänger Jürgen Röber gnadenlos abserviert. Was Peter Pander heute noch wehtut. "Er wurde im Trainingslager ja fast weggeschickt zu den Amateuren - so, als ob er nicht mehr dazu gehört", klagt der VfL-Manager. "Das ist doch auch eine Frage des menschlichen Umgangs! Schließlich ist der Roy einer, der für den Verein alles gibt…"

Das hatte er trotz seiner Degradierung auch im Training weiterhin getan. Was unter Röber erfolglos blieb. Nicht aber unter Gerets. Der gab Präger (32) den Vorzug vor Carlos Mensequez (20), "weil Roy im Training bissiger war, auf den Tisch gehauen hat - und sich damit seine Chance verdient". Eine Entscheidung, die auch den Beifall des Kapitäns fand. Stefan Schnoor: "Aufgrund seiner Art ist Roy für jede Mannschaft eine Bereicherung - das hat man auch an den Reaktionen der Zuschauer gemerkt. So einen Typen brauchst du einfach!"

Prägers indirekter Dank an den Coach: "Ich bin froh, wieder dabei zu sein - und mithelfen zu dürfen, dass wir alle zusammen aus dem Schlamassel rauskommen. Das liegt mir als altem Wolfsburger sehr am Herzen, ist ein Ehrensache." Auch Peter Pander hat in Sachen Roy Präger (Vertrag bis 2005) einen Herzenswunsch. "Wir wollen ihn einbinden, weil er für den Verein ganz wichtig ist. Da gibt's vielleicht auch bei VW Möglichkeiten", erklärte der VfL-Manager, der am Samstag mit Präger-Berater Jörg Neubauer sprach.

Zuvor will dessen Schützling aber in der Bundesliga für Furore sorgen. Präger: "Ich habe noch mal Blut geleckt…"

(mé/apa)

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